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Rezension

Altes Land

von Dörte Hansen

Rezensionsbild
Eckdaten:

Titel:
Altes Land
Autor(in):
Dörte Hansen
Genre:
Roman
Format:
Taschen
286 Seiten
€ 10,00
Verlag:
Rezensiert:
29.07.2017


Ich danke der Verlagsgruppe Randomhouse
und dem Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.



Autor(in):

Dörte Hansen, geboren 1964 in Husum, lernte in der Grundschule, dass es außer Plattdeutsch noch andere Sprachen auf der Welt gibt. Die Begeisterung darüber führte zum Studium etlicher Sprachen wie Gälisch, Finnisch oder Baskisch und hielt noch an bis zur Promotion in Linguistik. Danach wechselte sie zum Journalismus, war einige Jahre Redakteurin beim NDR und arbeitet heute als Autorin für Hörfunk und Print. Sie lebt in der Nähe von Husum. „Altes Land“ ist ihr erster Roman.


Zum Buch:

Zwei Frauen, ein altes Haus und eine Art von Familie


Das „Polackenkind“ ist die fünfjährige Vera auf dem Hof im Alten Land, wohin sie 1945 aus Ostpreußen mit ihrer Mutter geflohen ist. Ihr Leben lang fühlt sie sich fremd in dem großen, kalten Bauernhaus und kann trotzdem nicht davon lassen. Bis sechzig Jahre später plötzlich ihre Nichte Anne vor der Tür steht. Sie ist mit ihrem kleinen Sohn aus Hamburg-Ottensen geflüchtet, wo ehrgeizige Vollwert-Eltern ihre Kinder wie Preispokale durch die Straßen tragen – und wo Annes Mann eine Andere liebt. Vera und Anne sind einander fremd und haben doch viel mehr gemeinsam, als sie ahnen.

Mit scharfem Blick und trockenem Witz erzählt Dörte Hansen von zwei Einzelgängerinnen, die überraschend finden, was sie nie gesucht haben: eine Familie.


Fazit:

Dörte Hansen hat mit ihren ironischen und witzhaften Schreibstil,was auch noch ihr Debütroman ist, die Geschichte auf den Punkt gebracht. Die Charaktere waren teilweise auf den Punkt gebracht und haben mich schmunzeln lassen, aber auch eine nachdenkliche Seite war zu sehen.

Ich glaub aber nicht das diese Geschichte für jedermann ist, da diese doch speziell ist und nicht von jedem verstanden werden könnte. Man braucht Ruhe und Zeit um dieses zu lesen, auch wenn es nur knapp 300 Seiten große Schrift ist. Innerhalb kürzester Zeit hatte ich die Geschichte um Vera und Anne gelesen, nein eher verschlungen.

Vera mit ihrer erst knurrigen, kalten Art --> man erfährt warum sie so ist wie sie ist.
Und dann haben wir noch Anne --> sie ist mit ihrem Sohn aus Hamburg "geflohen" da sie von ihrem Mann betrogen wurde und die Art wie ihre Mitmenschen zu dessen Kinder sind schreckt sie ab. Nein es schreckt sie nicht ab, es geht ihr gegen den Strich. Beide Frauen finden nach langer Zeit des Widerstandes zusammen und finden das was sie schon immer gesucht haben. Familie!

Wie ich schon schrieb, mir hat die Geschichte und der Hintergrund auf dessen die Autorin aus ist, gefallen.



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