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Rezension

Die Stadt der tausend Lügen

von Wolfgang Bellaire

Rezensionsbild
Eckdaten:

Titel:
Die Stadt der tausend Lügen
Autor(in):
Wolfgang Bellaire
Genre:
Jugendroman
Format:
Hardcover
311 Seiten
€ 19,90
Verlag:
Rezensiert:
24.09.2017


Ich danke dem Autoren Wolfgang Bellaire
für das Rezensionsexemplar.



Autor(in):

Wolfgang Bellaire, geboren 1955, wuchs in einem kleinen Dorf in der Westpfalz auf. Schon als Kind begeisterten ihn die Abenteuer der ritterlichen Helden Falk und Sigurd, die Comiczeichner Hansrudi Wäscher bis 1968 geschaffen hat.

Bellaire wollte Geschichtenerzähler werden, wurde nach dem Abitur aber zunächst zum Militärdienst eingezogen. Aus Geldverlegenheit bewarb er sich 1975 um eine Stelle in der Verwaltung, studierte an einer Verwaltungshochschule und arbeitete im öffentlichen Dienst bis Ende 2000.

In seiner Wahlheimat Schleswig-Holstein gründete er 2008 den Nordfriesischen Kinderbuch Verlag. Bellaire schreibt Kinder- und Jugendbücher, die auch Erwachsene ansprechen. Er lebt in Neumünster, hat eine Tochter und ein Enkelkind.


Zum Buch:

Ein Polit-Katzenkrimi für junge Erwachsene

„Wir lügen euch tot“, das könnte das Motto der Katzenregierung in Berlin sein. Die Heuchelei der Katzenpolitiker kennt keine Grenzen und die gleichgeschalteten Medien verbreiten Propaganda und Desinformation.

Als das Katzenmädchen Fleur-Sophie mit einer geheimen Liste in Verbindung gebracht wird, die Namen von Politikern enthalten soll, die durch Mind-Control-Techniken konditioniert und zu politischen Vollzugs-Vasallen der amerikanischen Stray Killer Cats gemacht worden sind, platzt Katzendetektiv Minkemau der Kragen. Er übernimmt den Fall und schon hat er die Killerkatzen der CIA im Nacken.

Lester Blade, ein skrupelloser Geheimdienstmann und Folterknecht, schreckt vor keiner Tat zurück, um in den Besitz der Liste zu kommen. Er hat Minkemau zu seinem Erzfeind auserkoren und will ihn lieber tot als lebendig sehen. Eine Hetzjagd kreuz und quer durch Berlin bis in die Niederlausitz beginnt. In einer düsteren Kohlegrube kommt es zum alles entscheidenden Showdown.


Fazit:

Als Wolfgang Bellaire mich vor einigen Tagen per Email kontaktierte, ob ich ein weiteres Buch von ihm lesen möchte, hab ich mich sehr gefreut. Denn ich, als bekennenter Buchjunkie und Bloggerin, freu mich sehr von Autoren persönlich gefragt zu werden, ob ich deren neues Buch lesen möchte.

Nicht lang hat es gedauert und es trudelte bei mir ein. Das Cover macht schon einen leicht düsteren Eintrug und man weiß sofort das es keine Liebesgeschichte ist, die einem hier erwartet sondern ein Krimi. Hauptfiguren sind hier Katzen. Ich liebe es... Nicht einfach aus deren Sicht eine Geschichte zu erleben, sondern es ist eine Katzenwelt. Kein Mensch...kein nichts.. Ach doch.. Nun hätte ich doch fast vergessen das wir, und da nehm ich euch nichts vorweg, hier noch zwei Mäuse haben, die mitmischen.

Das Buch ist ja für junge Erwachsene Gedacht, das kann ich nur bestätigen. Denn es ist so politsch das hier 13/14 jährige nichts mit anfangen können, ausser sie interessieren sich schon für Politik. Aber wenn ich von mir aus gehe und überlege, wäre das definitiv nichts für mich gewesen.

Was auch sehr schön ist, in diesem Buch gibt es Illustrationen, sehr schöne sogar. Ich saß teilweise etliche Minuten da und hab mir die Bilder angeschaut, musste mich dann innerlich schon wach rütteln um weiter zu lesen. Das Buch hat einen stabilen Einband und es gibt ein Lesebändchen das so stabil ist und nicht ausfranzt. Da könnte sich der ein oder andere Verlag mal eine Scheibe abschneiden.

Wolfgang Bellaire hat mit dieser Geschichte einen Punkt erreicht, mit dem man sich öfters und intensiver befassen sollte.



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