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Rezension

Um Mitternacht

von Wolfgang Bellaire

Rezensionsbild
Eckdaten:

Titel:
Um Mitternacht
Autor(in):
Wolfgang Bellaire
Genre:
Jugendroman
Format:
Hardcover
198 Seiten
€ 17,90
Verlag:
Rezensiert:
12.11.2015



Autor(in):

Wolfgang Bellaire, geboren 1955, wuchs in der Westpfalz auf. Als Kind verfolgte er mit heißem Herzen die Abenteuer der ritterlichen Helden Falk und Sigurd, die Comiczeichner Hansrudi Wäscher bis 1968 geschaffen hat. Bellaire wollte Geschichtenerzähler werden, ging aber aus Geldverlegenheit zum Militär und später in die Verwaltung, wo er ein Diplom erteilt bekam. 1986 wurde seine Tochter Nathalie geboren. Seine Leidenschaft für fantastische Welten und Abenteuer erwachte vom Neuem. 1991 veröffentlichte er den Fantasy-Roman "Die verschwundenen Jahreszeiten". Ende 2000 schied er aus der Verwaltung aus. Er lebt zurückgezogen als freier Schriftsteller in seiner Wahlheimat Nordfriesland und schreibt vor allem Kinder- und Jugendbücher.


Zum Buch:

Fensburg. Um Mitternacht in einem Theater. Es empfängt der zwielichtige Herr Tschellebi und bietet Unterweisung. Die Menschen stehen Schlange. Auch die notleidenden Eltern von Marieke, Jorieke und Nils gehen zu Tschellebi. Danach stehen die Kinder ganz allein da. Sie lernen den verwahrlosten Jungen Lasse kennen, der ebenfalls so seine Eltern verloren hat. Zusammen beschließen die Kinder in das Theater einzudringen. Sie machen eine grausige Entdeckung...

  erster Satz:

  Marieke erinnert sich

In der Erinnerung sieht manches ganz anders aus, als es wirklich war.....


Fazit:

Die Eltern von Marieke, Jorieke und Nils sind Arbeitslos und leben in den Tag hinein. Selbst ihre Kinder, um die sie sich eigentlich Aufopferungsvoll Kümmern könnten,sind auf sich selbst gestellt. An allen Ecken und Kanten fehlt es und als sie sich dann eines Tages um den falschen Bescheid vom Amt kümmern wollten, kommen sie nicht mehr Heim. Als die drei zur Polizei sind um eine Vermisstenanzeige aufzugeben will die Polizei sie nicht mehr gehen lassen und verständigt das Jugendamt. Doch sie können flüchten und lernen dabei Lasse kennen... Zu viert erleben sie so einiges bei der Suche der Eltern. Und ob ihnen das gelingt oder ob sie doch von Polizei und Jugendamt gefasst werden, dass müsst ihr selber lesen.

Wolfgang Bellaire hat mit dieser Geschichte, auf knapp 200 Seiten das verpacken können was sich in einem guten Jugendbuch (ab 12/13 Jahre) gehört. Spass, Spannung und ähmmmm nein kein Spiel aber wunderbare Protagonisten mit einem recht niedlichen Happy End. Mir hat sehr gut gefallen das viele Begriffe verständlich erklärt werden und es so für die jungen Leser leichter wird, zu verstehen was sie lesen. Der Schreibstil ist flüssig und in einer recht großen Schrift abgedruckt. Alles in allem hat es mir sehr gut gefallen.



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