Janinchens Bücherwelt

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Rezension

Die Brüder

von Jan Guillou

Rezensionsbild
Eckdaten:

Titel:
Die Brüder
Autor(in):
Jan Guillou
Genre:
Historisch
Format:
Taschenbuch
430 Seiten
€ 9,99
Verlag:
HEYNE
Rezensiert:
26.12.2015


Ein ganz großes Dakeschön geht an die Verlagsgruppe Random House
für das Rezensionsexemplar.



Autor(in):

Jan Guillou wurde 1944 im schwedischen Södertälje geboren und ist einer der prominentesten Autoren seines Landes. Seine preisgekrönten Kriminalromane um den Helden Coq Rouge erreichten Millionenauflagen. Auch mit seiner historischen Romansaga um den Kreuzritter Arn gelang ihm ein Millionenseller, die Verfilmungen zählen in Schweden zu den erfolgreichsten aller Zeiten. Heute lebt Jan Guillou in Stockholm.


Zum Buch:

Das große Jahrhundertabenteuer geht weiter
Der Verrat an seinen Brüdern wiegt schwer, doch Sverre, der jüngste der drei Brückenbauer, wird ihnen nicht nach Norwegen folgen. So sehr er sich auch wünscht, am ehrgeizigsten Ingenieursprojekt des Landes mitzuwirken, die Liebe ist stärker. Sverre folgt seinem Studienkollegen Albert nach England. Hier führen die beiden das wilde Leben der Boheme. Doch ihr Glück ist nur von kurzer Dauer.

Die Brüder Lauritzen aus Bergen im Westen Norwegens kommen aus einfachen Verhältnissen, doch ein Zufall will es, dass sie am Polytechnikum in Dresden, der renommiertesten technischen Universität jener Zeit, ein Ingenieursstudium absolvieren können. Nach Abschluss des Studiums wartet in Norwegen eines der größten Bauprojekte des Landes auf sie – der spektakuläre Bau einer Eisenbahnverbindung zwischen Bergen und Oslo. Doch in der Nacht vor der Abreise aus Dresden verschwindet Sverre, der jüngste der drei Brüder. Er hat sich in seinen Studienfreund Graf Albert Manningham verliebt und folgt diesem nach London. Auf dem Familiensitz der Manninghams führen die beiden fortan ein unbeschwertes Leben. Sie widmen sich der Kunst, Musik und Literatur und nehmen an allen bahnbrechenden kulturellen Entwicklungen des beginnenden 20. Jahrhunderts teil. Die weltpolitischen Ereignisse aber werfen ihren Schatten auf das junge Glück, und plötzlich steht Sverre allein da.

  erster Absatz:

  Eine Andere Welt
  Wiltshire, Juni 1901
Sverres Gelassenheit beruhte hauptsächlich darauf, dass Albie nur sehr vage von seinem Zuhause in Wiltshire erzählt hatte. Ab und zu hatte er eher beiläufig das "Haus" erwähnt und gelegentlich die "Felder" und die "Schafzucht", was nach einem größeren norwegischen Bauernhof geklungen hatte, insbesondere wegen der Schafe.


Fazit:

Eine homosexuelle Liebe beider Protagonisten, Sverre aus Norwegen und Graf Albert, genannt Albie, aus England. Beide lernen sich im Ingenieurstudium in Dresden kennen und lieben und bauen sich ein gemeinsames Leben auf.
Beide sind auf ihre Art und Weise Hochbegabt. Albie was das Schreiben angeht und Sverre die Malerei.
Guillou erzählt von einer frischen, heiteren Liebe zwischen zwei Ingenieuren die beginnen Maschinen zu verbessern, den Brüdern Lauriken aus Norwegen, die Verbindung Sverres zu Alberts Familie, vom aufziehen der Kriegswolken und das Drama zwischen beiden Männer bis zum Ende des Buches.
Leider ist es dem Autor nicht gelungen die Charaktere gut auszubauen. Da ist einiges auf der Stecke geblieben. Auch um die Brüder geht es nur in wenigen Zeilen, der Klappentext hatte mehr versprochen. Die Stärken des Autors liegen da eindeutig in den Geschichtskentnissen.



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