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Rezension

Kranichland

von Anja Baumheier

Rezensionsbild
Eckdaten:

Titel:
Kranichland
Autor(in):
Anja Baumheier
Genre:
Roman
Format:
Hardcover
432 Seiten
€ 19,95
Verlag:
Wunderlich
Rezensiert:
08.04.2018


Ich danke dem Wunderlich-Verlag
und dem Rowohlt-Verlag für das Rezensionsexemplar.



Autor(in):

Anja Baumheier wurde 1979 in Dresden geboren und hat ihre Kindheit in der DDR verbracht. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Berlin und arbeitet als Lehrerin für Französisch und Spanisch an einer Berliner Schule. "Kranichland" ist ihr erster Roman.


Zum Buch:

Eine packende Familiengeschichte über das geteilte Deutschland und die Mauern in unseren Herzen.
Die Groen-Schwestern wachsen im Ost-Berlin der sechziger Jahre heran. Unterschiedlicher könnten die beiden Mädchen nicht sein: Charlotte, die ältere, brennt ebenso für den Sozialismus wie ihr Vater Johannes, der am Ministerium für Staatssicherheit Karriere macht. Die künstlerisch begabte Marlene hingegen eckt überall an und verliebt sich Hals über Kopf in Wieland, einen Pfarrerssohn, der die DDR kritisch hinterfragt. Mit jedem Tag wächst die Sehnsucht nach einem Leben in Freiheit. Als das junge Paar beschließt, in den Westen zu fliehen, trifft Marlenes Vater eine Entscheidung - mit fatalen Folgen, die noch Jahrzehnte später spürbar sind …

"Kranichland" erzählt anhand des bewegenden Schicksals der Familie Groen fast achtzig Jahre deutsche Zeitgeschichte: von Bombennächten und Vertreibung, Wiederaufbau und Gründung der DDR, über das geteilte Deutschland und die Wende bis heute.


Fazit:

"Kranichland" erzählt anhand des bewegenden Schicksals der Familie Groen fast achtzig Jahre deutsche Zeitgeschichte: von Bombennächten und Vertreibung, Wiederaufbau und Gründung der DDR, über das geteilte Deutschland und die Wende bis heute.

Diese Worte besagen über diese Geschichte eine gaze Menge. Ich hab dieses Buch einfach nur geliebt und wollte nicht das es zu Ende ging. Besonders ans Herz gewachsen ist mir Anton. Anton ist für mich ein wahnsinnig starker Mann und ich habe Respekt, auch wenn es eine fiktive Figur ist, das er all die Jahre nur eine einzige Frau geliebt hat und die beiden ihr Happy End hatten, wenn auch erst sehr spät. Ich hab so mit ihm gelitten. Ich denke aber man kann es nur dann nachvollziehen wenn man selbst in so einer Situation war, nur eben ohne Happy End.
Jede einzelne Person wurde von Anja Baumheier für mich perfekt ins Leben gerufen. Die Geschichte an sich war durch die Anzahl an Personen, die man anfangs kennenlernt nicht verwirrend, da der Roman in zwei Zeitebenen spielt. In vielen anderen Romanen bekommt man ne Menge an Perosnen um den Kopf gehauen und man muss sich diese erstmal zusammen fügen. Hat man hier nicht, hat die Autorin gut ausgebaut.
Ich erwähnte ja schon das die Geschichte in zwei Zeitebenen spielt. Es beginnt 1936 und geht bis in die 2000er und der zweite Erzählstrang ist in der heutigen Zeit.
Beide Zeitebenen sind flüssig zu lesen.Jedes Kapitel endet natürlich mit einen fiesen Ende und man möchte als Leser zwingend wissen wie es weiter geht. Ich liebe diese Art Romane. Ich möchte noch so so viel mehr von der Autorin lesen.



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