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Rezension

Die Tochter des Medicus

von Gerit Bertram

Rezensionsbild
Eckdaten:

Titel:
Die Tochter des Medicus
Autor(in):
Gerit Bertram
Genre:
Historisch
Format:
Broschiert
507 Seiten
€ 14,99
Verlag:
Rezensiert:
20.04.2016



Autor(in):

Gerit Bertram ist das Pseudonym eines Autorenpaares, das sich 2007 durch ein Internet-Schreibforum kennenlernte. Schnell entdeckten sie ihre gemeinsame Liebe zur Geschichte und schreiben seitdem erfolgreich zusammen. Iris Klockmann ist gelernte Arzthelferin und lebt mit ihrer Familie in ihrer Geburtsstadt Lübeck. Peter Hoeft war fast dreißig Jahre lang in der stationären Altenpflege tätig und wohnt in der Nähe von Hannover.


Zum Buch:

Das Schicksal einer Frau wird zum Vermächtnis einer ganzen Familie ...
Als Gideon Morgenstern in Regensburg das Erbe seines Großvaters antritt, ahnt er nicht, dass der Koffer, den der alte Mann ihm vermacht hat, sein Leben für immer verändern wird. Gideon, der stets gegen die Traditionen aufbegehrte und als Einziger in der Familie nicht Arzt wurde, entdeckt plötzlich die tragischen Zeugnisse einer längst verschwundenen Welt: alte Fotografien, ein Hochzeitsgewand – und vor allem eine uralte Holztruhe. Diese gehörte Daniel Friedman, einem jüdischen Arzt, der 1519 in Regensburg bei einem Pogrom ermordet wurde. Als einzige Überlebende nahm seine Tochter Alisah den Medizinkoffer an sich und führte sein Handwerk fort. Doch als jüdische Frau war es nicht nur gefährlich, sondern auch verboten, als Ärztin tätig zu sein …


Fazit:

Diese Geschichte ist in zwei Zeitebenen geschrieben.
Ein Roman um das Schicksal von Alisah, die auf tragische Weise in jungen Jahren ihren geliebten Vater verliert und am gleichen Abend noch ihre Schwester. Alisah hat sich medizinische Dinge durch ihren Vater angeeignet und begleitete ihn immer zu den Patienten. Durch die Ermordung verliert sie ihre Stimme und verständigt sich nur über Zettel und Stift. Sie kommt bei einer netten Familie unter, die über die Zeit zu einem festen Bestandteil in ihrem Leben wird. Der Sohn begleitet Alisah um sie bei der Verständigung zu unterstützen. Alisah hat aber schwer zu kämpfen da sie als Frau in der Medizin nicht angesehen wird. Ob sie ihren Stand wahren kann und sich als Medizinerin in dieser Zeit durchsetzen kann das müsst ihr selber lesen.
Und dann lernen wir gleich am Anfang Gideon kennen. Gideon hat bis Dato ein recht unzufriedenes Leben und als er erfährt das sein Großvater verstorben ist, reist er nach Regensburg um das Erbe anzutreten. In Regensburg erbt er unter anderem das Anwesen des Großvaters und eine Koffer, einen sehr alten Koffer. Als er ihn öffnet und sieht was darin ist, wird ihm einiges klar und sein ganzes Leben wird sich dadurch auf den Kopf stellen und verändern.

Mir hat diese Geschichte wahnsinnig gut gefallen und ich war so gespannt wie Alisah durch das Schicksal ihren Weg geht und was für eine Kämpfernatur sie ist.
Aber auch Gideons Geschichte hat mich gefesselt..
Der Sprung zwischen Vergangenheit und Gegenwart war auf dem Punkt genau und man wünscht sich öfter solche Romane.



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