Das Mädchen im blauen Mantel

von Monica Hesse

Rezensionsbild
Eckdaten:

Titel:
Das Mädchen im blauen Mantel
Autor(in):
Monica Hesse
Genre:
Jugendroman
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
380
Buchpreis:
€ 16,00
Verlag:
Rezensiert:
04.03.2018


Ich danke der Verlagsgruppe Randomhouse und dem
Bloggerportal für das kostenfreie Rezensionsexemplar.

Autor(in):

Monica Hesse stammt aus Illinois und ist Journalistin bei der Washington Post. Sie lebt mit ihrem Mann und einem verrückten Hund in Washington. »Das Mädchen im blauen Mantel« ist ihr erster Roman, der auf Deutsch erscheint. Das Buch erhielt zahlreiche Preise, darunter den renommierten Edgar Award in der Kategorie »Junge Erwachsene«.


Zum Buch:

Schuld und Verrat, Mut und Widerstand

Amsterdam ist von den Nazis besetzt. Hanneke verbringt ihre Tage damit, Schwarzmarktgüter zu beschaffen, ihre Abende damit, ihren besorgten Eltern genau das zu verheimlichen, und jede wache Minute damit, um ihren Freund zu trauern, der an der Front gefallen ist. Ihre illegalen Geschäfte betrachtet sie als kleinen Akt der Rebellion. Aber eines Tages erhält sie einen sehr ungewöhnlichen Auftrag. Eine ihrer Kundinnen bittet sie, ein Mädchen zu finden. Ein jüdisches Mädchen, das aus dem Geheimversteck in ihrem Haus verschwunden ist. Auf der Suche nach diesem Mädchen gerät Hanneke in ein Netz aus Lügen, Rätseln und Geheimnissen.


Fazit:

Ich war sehr gespannt auf die Geschichte um Hanneke in der doch sehr schwierigen (ich weiß nicht ob man das so sagen kann, wenn es in der Zeit des 2.Weltkrieges geht) Zeit.
Es ist sehr informativ wenn man darüber liest und ich finde gerade für Jugendliche /junge Erwachsene ist es genau richtig. Denn der Schreibstil der Autorin ist recht flüssig und "einfach" geschrieben und für jederman verständlich. Es sind keine zu spektakuläre Passagen enthalten, aber immer noch auf Spannung gehalten.

Hanneke ist ein sehr mutiger Charakter und falls es so wäre da sie Ängste gehabt hätte, dann kann man es ier nicht erahnen geschweige denn merkt man es als Leser nicht. Das find ich sehr positiv, denn wenn ich von mir aus gehe dann wär ich der größte Schisser und wüsste nicht ob ich je so mutig wie Hanneke gewesen wäre.

Die Geschichte vergeht recht rasant,man denkt so ca 100 Seiten vor Ende "Warum denn jetzt das und was soll noch kommen, die Geschichte ist doch beendet"... Pustekuchen... Da kommt noch was und die Geschichte bekommt ihr abgerundetes, finales Ende. Klare Kaufempfehlung für all die die sich Geschichtlich interessieren.


Meine Bewertung
Bild

Verfasst von Janine Lang