"Mama sagt, dass selbst die Vögel nicht mehr singen." Mein Tagebuch Aleppo 2011-2017

von Myriam Rawick

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Eckdaten:

Titel:
"Mama sagt, dass selbst die Vögel nicht mehr singen." Mein Tagebuch Aleppo 2011-2017
Autor(in):
Myriam Rawick
Genre:
Erfahrung
Format:
Gebunden
Seitenanzahl:
175
Buchpreis:
€ 15,00
Verlag:
Rezensiert:
17.05.2018


Ich danke der Verlagsgruppe Randomhouse und dem
Bloggerportal für das kostenfreie Rezensionsexemplar.

Autor(in):

Myriam Rawick wurde 2004 in Aleppo als Tochter armenischer Christen geboren. Im Alter von sieben Jahren begann sie auf Anraten ihrer Mutter ein Tagebuch über die Schrecken des Krieges, den sie ununterbrochen in Aleppo miterlebte. Nachdem sie ihr Tagebuch im Juni 2017 in Paris der Öffentlichkeit vorgestellt hat, lebt sie mit ihren Eltern und ihrer Schwester wieder in Aleppo.


Zum Buch:

Myriam ist knapp sieben Jahre, lebt mit ihren Eltern in Aleppo, liebt das Gewimmel auf dem Basar und die Gerüche des Jabel-Saydé-Viertels, wo sie und andere armenische Christen wohnen. Als im September 2011 die Unruhen ausbrechen, rät die Mutter ihr, ein Tagebuch zu führen, um den Schrecken zu bannen. Erschüttert hält Myriam fest, wie ihre Welt in Terror und Angst zusammenbricht, sie von einem Viertel ins nächste ziehen müssen, Cousins sterben oder entführt werden. Nur selten kann sie dem Terror ringsum ein kurzes kindliches Glück abtrotzen. Doch sie und ihre Familie halten unverbrüchlich zusammen und überleben mit Glück und Geschick das unfassbare Leid.

Am 15. Dezember 2016 kam der französische Journalist Philippe Lobjois nach Aleppo, lernte Myriam und ihre Familie kennen und erfuhr von ihrem Tagebuch. Später half er ihr, es aus dem Arabischen ins Französische zu übertragen.


Fazit:

Für diese erlebte Geschichte Worte zu finden, fällt mir nicht leicht. Denn über das Erlebte Kritik zu verüben wäre sehr unangemessen. Auf 175 Seiten erfahren wir einen kleinen Teil dessen was so viele Kinder, Frauen, Männer durchmachen mussten. Wie geliebte Familienangehörige einfach entrissen wurden und man nicht weiß ob sie den nächsten Tag noch erleben dürfen.
Es ist einfach nur schrecklich wie die Menschen ticken, die so brutal auf Krieg aus sind. Myriam hält über Jahre schriftlich in einem Tagebuch fest was sie und ihre Familie erleben mussten.
Mehr Worte bedarf es hier nicht.


Meine Bewertung
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Verfasst von Inis Lüdecke