Requiem am Comer See

von Clara Bernardi

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Eckdaten:

Titel:
Requiem am Comer See
Autor(in):
Clara Bernardi
Genre:
Krimi
Format:
Broschiert
Seitenanzahl:
272
Buchpreis:
€ 15,00
Verlag:
Rezensiert:
22.09.2019


Ich danke dem Dumont Verlag für das kostenfreie Rezensionsexemplar.

Autor(in):

Clara Bernardi ist das Pseudonym der Autorin Julia Bruns, die bereits vier Thüringen-Krimis bei Emons veröffentlichte. Julia Bruns studierte Politikwissenschaft, Soziologie und Psychologie. Nach ihrer Promotion arbeitete sie viele Jahre als Redenschreiberin und in der Öffentlichkeitsarbeit. Die Autorin lebt mit ihrer Familie im Landkreis Sömmerda.


Zum Buch:

Mord und Totschlag statt Dolce Vita

Der Comer See: In Villengärten blühen Oleander und Azaleen, auf dem türkisblauen Wasser glitzern die Sonnenstrahlen. Ein norditalienischer Sehnsuchtsort. In dem kleinen Dorf Abbadia Lariana allerdings wird die Urlaubsidylle jäh gestört. Angelika Krüger, eine deutsche Ex-Opernsängerin, liegt erschlagen im Pfarrgarten. Dabei war die in die Jahre gekommene Diva doch nur auf der Suche nach der großen Liebe. Commissario Giulia Cesare, Anfang fünfzig und für ihre Hilfsbereitschaft bekannt, ermittelt gemeinsam mit ihrem Freund Brutus, dem örtlichen Briefträger. Bald schon haben die beiden es mit einer ganzen Reihe von Verdächtigen zu tun, denn die Tote hat es mit ihrer Suche nach Liebe übertrieben und gleich mit mehreren Männern angebändelt. Die betrogenen Ehefrauen hätten ebenso ein Motiv wie die abgelegten Liebhaber. Ihr erster Fall führt das liebenswert-eigenwillige Ermittlerduo Giulia und Brutus in die Vergangenheit, an die Mailänder Scala und zu einer höchst überraschenden Lösung des Mords vor hochalpiner Kulisse.


Fazit:

Ein ruhiger Krimi den man sich gut als Film auf den ersten Programmen vorstellen könnte.

Das waren so meine ersten Gedanken als ich die Geschichte anfing zu lesen. Du bekommst als Leser eine schöne Kulisse, viele Charaktere die dir über den Weg laufen und eine Tote. Was will man fast mehr. Für mich war die Geschichte schon fast zu ruhig weswegen meine Bewertung "nur" 4 Sterne sind. Ich hatte große Mühe voran zu kommen und meist hatte ich das Gefühl das ich nach 10 Seiten gefühlt 50 gelesen habe. Mir hat das Gewisse exra gefehlt. Beziehungsweise war das drumherum zu viel. Zu viele Leute die man sich auch erstmal im Kopf sortieren musste.

Dennoch hat die Autorin in meinen Augen auf hohen Niveau geschrieben. Sie hat ihre Sätze und Worte mit bedacht gewählt. Die Kulisse, der Comer See in Italien, da braucht man nicht viel dazu zu sagen, du bist als Leser einfach mit vor Ort.

Eine Leseempfehlung für Leser die auf ruhige Krimis stehen, ohne auf grausame Beschreibungen zu stoßen.


Meine Bewertung
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Verfasst von Janine Lang