Die kleine Chocolaterie am Meer

von Caroline Roberts

Rezensionsbild
Eckdaten:

Titel:
Die kleine Chocolaterie am Meer
Autor(in):
Caroline Roberts
Genre:
Weihnachtsroman
Format:
Taschenbuch
Seitenanzahl:
397
Buchpreis:
€ 10,99
Verlag:
Rezensiert:
03.12.2019


Ich danke dem Harper Collins Verlag für das kostenfreie Rezensionsexemplar.

Autor(in):

Familie, Freunde, ein leckeres Essen, ein Glas Sekt und natürlich ein gutes Buch, bringen Caroline Roberts zum Lächeln. Sie liebte es, emotionale Geschichten über Liebe, Verlust, Verrat und Familie zu schreiben, die zeigen, wie kompliziert, aber trotzdem wunderschön die Liebe sein kann. Tortzdem lässt sie ihre Figuren bei all dem Spaß haben. Inzwischen ist ihr Traum wahr geworden und sie hat ihre ersten Bücher bei einem Verlag veröffentlicht. Ihr Zuhause ist das atemberaubende Northumberland - Sandstrände, Schlösser und eine wundervolle Landschaft, die sie zum Schreiben inspirieren.


Zum Buch:

Vor den Fenstern fällt Schnee, auf dem Herd dampft heiße Schokolade mit Zimt, und Rentierlollis zieren die Schaufenster. Die gemütliche Chocolaterie in dem kleinen Ort an der Küste Northumberlands ist Emmas ganzer Stolz. Jetzt, da Weihnachten vor der Tür steht, haben sie und ihre Assistentin Holly alle Hände voll zu tun, die Leckereien für das Fest vorzubereiten. Doch dann kündigt ihr Vermieter eine Mieterhöhung an. Muss Emma die Chocolaterie aufgeben? Zum Glück hat sie ihren treuen Cockerspaniel Alfie und die besten Freunde, die man sich wünschen kann. Sie geben ihr die Kraft, für ihr Glück zu kämpfen.


Fazit:

Ich habe mich so sehr darauf gefreut die kleine Welt von Emma zu entdecken. Zu erfahren wie sie ihren kleinen Laden mit viel liebe zu Schokolade betreibt und so viel mehr. Nur leider hat mich Emma total enttäuscht. Bisher konnte ich nie nachvollziehen wenn andere Leser davon sprachen das sie eine Person aus bestimmten Gründen nicht mochten. Jetzt weiß ich wovon geredet wird, denn leider ist Emma für mich durch ihre naive und zu vorsichtige Art einfach nervig gewesen. Ich weiß auch das es wahnsinnig schwer ist wenn man eine geliebte Person verliert, ich habe es jetzt erst erfahren müssen, aber nach sechs Jahren muss man das gute im Herzen und Gedächtnis behalten und muss / darf seine Fühler nach neuem ausstrecken. Emma lernt ja Max kennen, schon als erstes fand ich es sehr merkwürdig das sie sich per Zufall am Strand treffen und dann einfach rumknutschen, ohne sich großartig zu kennen. Warum? Sie kannten sich null... Und irgendwie ein Jahr später fällt ihr ein "was denn ihr verstorbener Freund davon halten würde" wenn sie einfach einen Mann kennenlernt und ihn datet. Sorry aber das ist für mich reinster Kindergarten. Ich könnt jetzt noch das ein oder andere Beispiel zu Tage bringen, aber ich möchte nicht die ganze Geschichte zerstören. Das Buch habe ich nur zu Ende gelesen, in der Hoffnung das Emma mit ihren 36 Jahren doch noch wach wird. Schütteln konnte ich sie ja leider nicht.

Sicherlich wollte die Autorin hier eine schöne winterliche Geschichte erschaffen, aber bei mir ist sie damit nicht angekommen.


Meine Bewertung
Bild

Verfasst von Janine Lang