Kastanienjahre

von Anja Baumheier

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Eckdaten:

Titel:
Kastanienjahre
Autor(in):
Anja Baumheier
Genre:
Roman
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
416
Buchpreis:
€ 20,00
Verlag:
Rezensiert:
21.01.2020


Ich danke dem Rohwolt Verlag für das kostenfreie Rezensionsexemplar.

Autor(in):

Anja Baumheier wurde 1979 in Dresden geboren und hat ihre Kindheit in der DDR verbracht. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Berlin und arbeitet als Lehrerin für Französisch und Spanisch an einer Berliner Schule. 2018 erschien mit "Kranichland" ihr erster Roman.


Zum Buch:

Ein anderes Land. Ein anderes Leben.
Zwei Orte gibt es, die für Elise Heimat bedeuten: Paris, wo sie seit über 20 Jahren eine kleine Boutique im Montmartre führt; und Peleroich, das verschlafene Dorf an der mecklenburgischen Ostseeküste. Hier wächst sie in den 60er Jahren auf, hier lernt sie Henning und Jakob kennen, die beiden Lieben ihres Lebens. Henning, der Fels in der Brandung, den sie seit Kindertagen kennt, Jakob, der Frauenschwarm, der Künstler werden will und wie sie davon träumt, einmal den Eiffelturm zu sehen. Eine fatale Dreiecksbeziehung voller Geheimnisse - bis Jakob eines Tages spurlos aus Elises Leben verschwindet.
Als Elise nach vielen Jahren in ihr Heimatdorf zurückkehrt, taucht sie tief ein in ihre eigene Vergangenheit und in die Geschichte von Peleroich, wo ihre Eltern sich kurz nach Gründung der DDR kennenlernen…


Fazit:

Die Geschichte von Elise. Ich glaub so kann man das Buch am besten zusammenfassen.

Die Geschichte hat zwei Zeitstränge. Du erfährst als Leser wie sich Elise's Eltern kennengelernt haben, wie Elise aufgewachsen ist und wie die Umstände in den 50-iger Jahren waren, bis hin zum Mauerfall und noch danach. Das geht so bis ca mitte der 90-iger Jahre.

Dann haben wir noch Elise im hier und jetzt. Elise lebt mittlerweile in Paris, hat sich ihr Leben aufgebaut und bezeichnet Paris als ihre Heimat.

Bis ein Brief kommt, der alles verändert und sie sich auf dem Weg in ihre alte Heimat Peleroich macht.

Wer bei diesem Buch auf Spannung hofft den muss ich leider enttäuschen. Die Geschichte verläuft sehr ruhig und wenn du dich als Leser darauf einlässt dann wirst du auch nicht enttäuscht. Ich hatte am Anfang ein wenig damit zu tun, konnte mich dann aber relativ schnell in die Geschichte fallen lassen. Was glaub ich daran auch lag da ich die Geschichte in 2,5 Tagen durch hatte. Hätte ich sie kleckerweise gelesen dann wär ich da nicht reingekommen.

Wenn du als Leser in die Zeit der DDR reinschnuppern möchtest dann bist du bei diesem Buch genau richtig.


Meine Bewertung
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