Südlich vom Ende der Welt

von Carmen Possnig

Rezensionsbild
Eckdaten:

Titel:
Südlich vom Ende der Welt
Autor(in):
Carmen Possnig
Genre:
Erfahrung
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
304
Buchpreis:
€ 22,00
Verlag:
Rezensiert:
12.10.2020


Ich danke der Verlagsgruppe Randomhouse und dem
Bloggerportal für das kostenfreie Rezensionsexemplar.

Autor(in):

Carmen Possnig wurde 1988 in Klagenfurt geboren und ist Allgemeinmedizinerin. 2018 verbrachte sie im Rahmen eines Forschungsauftrags der Europäischen Weltraumorganisation ein Jahr in der Antarktis. In der Forschungsstation Concordia, in der die Lebensbedingungen mit denen auf dem Mars vergleichbar sind, untersuchte sie an ihrer 13-köpfigen Crew, wie Menschen sich mit Körper und Geist an extreme Umgebungen anpassen. Seit ihrer Rückkehr beschäftigt sie sich im Rahmen eines PhD-Studiums an der Universität Innsbruck mit Weltraummedizin.


Zum Buch:

Einmal Südpol und zurück – was für viele Menschen ein unerfüllbarer Lebenstraum ist, wurde Realität für die Medizinerin Carmen Possnig. Im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation reiste sie für ein Jahr in das Herz der Antarktis, um zu erforschen, wie es sich in extremen Wetterbedingungen, unter spürbarem Sauerstoffmangel und in völliger Isolation vom Rest der Welt lebt. Mit 12 anderen Wissenschaftlern überwinterte sie in der Forschungsstation Concordia mitten im ewigen Eis. Sie stieß hierbei nicht nur auf die atemberaubende Schönheit des extremsten Kontinents der Welt, sondern auch an ihre eigenen Grenzen, denn monatelange Dunkelheit, Temperaturen von bis zu -80°C, und das Zusammenleben auf engstem Raum erfordern körperliche und psychische Höchstleistungen. Carmen Possnigs persönlicher, humorvoller Reisebericht sowie eine Fülle an faszinierenden Fotos öffnen uns das Tor zu einer unbekannten Welt und lassen uns staunen über die Vielfalt unseres Planeten und die Anpassungsfähigkeit der menschlichen Natur.


Fazit:

Ein Erfahrungsbericht der besonderen Art. Denn sind wir mal ehrlich mal eben ab in die Antarktis für ein Jahr,das schafft nicht jeder. Carmen Possnig berichtet von ihrem Jahr als Medizinerin in der Antarktis mit 12 weiteren fremden Personen die sie erst kennenlernte bei den Vorbereitungen zur Reise.

Ich muss sagen das ich die Art der Erfahrungsberichte sehr gut finde - interessant finde. Man erfährt aber auch eine Menge an technischen Sachen, viele Fakten und Berichte zu den Anfangszeiten, als begonnen wurde die Antarktis zu entdecken. Anfangs dachte ich das ih mi den knapp 300 Seiten in ca anderthalb bis zwei Tagen durch sein werde, so war es nicht. Es hat ca 4 Tage gedauert, was aber an den ganzen technischem lag. Für mich war es die erste Literatur im Bereich Antarktis.

Aber für mich eine klare Leseempfehlung. Denn zwischen den ganzen technischen gibt es auch ganz viel menschlisches was von der Autorin berichtet wird.


Meine Bewertung
Bild

Verfasst von Janine Lang