Das verborgene Zimmer

von Kate Riordan

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Eckdaten:

Titel:
Das verborgene Zimmer
Autor(in):
Kate Riordan
Genre:
Roman
Format:
Broschiert
Seitenanzahl:
336
Buchpreis:
€ 15,00
Verlag:
Rezensiert:
18.10.2020


Ich danke dem Dumont Verlag für das kostenfreie Rezensionsexemplar.

Autor(in):

Kate Riordan ist freie Journalistin und schreibt u. a. für den Guardian und Time Out. Auf Deutsch erschienen bisher die Romane ›Im Spiegel ferner Tage‹ (2015) und ›Die Sanduhr unserer Liebe‹ (2017).


Zum Buch:

Wenn die Vergangenheit dich einholt …

Als Sylvie Durand einen Brief erhält, der sie auf das verlassene Anwesen ihrer Familie in der Provence zurückruft, weiß sie, dass sie gehen muss. Mitten in einem schwülen Sommer voller Hitzewellen und verheerender Brände auf dem Land reist die alleinerziehende Mutter mit ihrer jüngsten Tochter Emma im Schlepptau nach »La Rêverie«. Dabei wollte sie Emma doch unter allen Umständen von diesem Ort fernhalten …
Zurück im alten Zuhause kommen Erinnerungen hoch: Über dem Haus schwebt bedrohlich der Geist von Élodie, Sylvies erstem Kind. Élodie mit dem goldenen Haar. Élodie, die genau wusste, wie sie bekam, was sie wollte. Élodie, über die im Dorf immer noch getuschelt wird.
Während Sylvie sich in den Gedanken an das, was mit Élodie im Sommer vor zehn Jahren passierte, zu verlieren droht, gerät die Situation in »La Rêverie« mehr und mehr außer Kontrolle …
Kate Riordan erzählt von einer Mutter, die gegen die Schatten ihrer Vergangenheit kämpft – um zu retten, was sie liebt.


Fazit:

Zum einen muss ich einmal loswerden das die Bücher aus dem Dumont Verlag viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen. Es gibt so tolle Schätze zu entdecken. So auch diese Geschichte...

Ich muss gestehen das ich die ersten 20 Seiten unzufrieden war, was nicht an der Geschiche liegt sondern an der Erzählart. Sylvie erzählt ihre Geschichte selber und dann musst du als Leser erstmal umdenken, denn du als Leser bist Sylvie. Nachdem mein Kopf damit einverstanden war, hab ich die halbe Nacht gelesen. Es ist einfach eine Geschichte die man nicht aus der Hand legen möchte. Die Geschichte ist in zwei Zeitsträngen geschrieben und die Autorin lässt dich als Leser nach jedem Kapitel einfach mal so stehen und du willst einfach nur weiterlesen. Es ist einfach nur grandios und krank.

Der Schreibstil der Autorin zieht dich als Leser in den Bann. Die Geschichte spiet in Frankreich und natürlich hat die Autorin Französisch als Sprache nicht weg gelassen. Was mich aber überhaupt nicht störte. Denn es dominiert nicht. Entweder übersetzt man es sich oder man liest drüber hinweg.

Ich muss mir unbedingt die anderen Bücher der Autorin anschauen.


Meine Bewertung
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