Der Heimweg

von Sebastian Fitzek

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Eckdaten:

Titel:
Der Heimweg
Autor(in):
Sebastian Fitzek
Genre:
Thriller
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
395
Buchpreis:
€ 22,99
Verlag:
Rezensiert:
25.10.2020


Ich danke der Verlagsgruppe Droemer Knaur für das kostenfreie Rezensionsexemplar.

Autor(in):

Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie"(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweileerscheinen seine Bücher in sechsunddreißig Ländern und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet und 2018 mit der 11. Poetik-Dozentur der Universität Koblenz-Landau geehrt.
Er lebt in Berlin.


Zum Buch:

Wer das Datum seines Todes kennt, hat mit dem Sterben schon begonnen - der neue Bestseller von Sebastian Fitzek!

Es ist Samstag, kurz nach 22.00 Uhr. Jules Tannberg sitzt am Begleittelefon. Ein ehrenamtlicher Telefonservice für Frauen, die zu später Stunde auf ihrem Heimweg Angst bekommen und sich einen telefonischen Begleiter wünschen, dessen beruhigende Stimme sie sicher durch die Nacht nach Hause führt - oder im Notfall Hilfe ruft.
Noch nie gab es eine wirklich lebensgefährliche Situation. Bis heute, als Jules mit Klara spricht.
Die junge Frau hat entsetzliche Angst. Sie glaubt, von einem Mann verfolgt zu werden, der sie schon einmal überfallen hat und der mit Blut ein Datum auf ihre Schlafzimmerwand malte: Klaras Todestag! Und dieser Tag bricht in nicht einmal zwei Stunden an ...


Fazit:

Ich bin ja schon immer Fan-Girl von Herrn Fitzeks Büchern. Auch dieses mal hat er mich in den Bann gezogen. Man möchte einfach nicht aufhören mit lesen, will wissen wie es weitergeht. Aber nicht weil es eine lustig heitere Geschichte ist sondern es ist schockierend mit was man teilweise Konfrontiert wird. Irgendwann denkt man als Leser ja das man alles in jeglicher Art und Weise gelesen hat. NEIN - Da kommen dann doch noch grausame Dinge um die Ecke, die einen in einen Lese-Sog ziehen. Ein Sog der einen die Geschichte innerhalb kürzester Zeit einfach verschlingen lässt, auch wenn man das nicht möchte / will weil man weiß das man jetzt wieder ein Jahr auf das nächste Buch warten muss.

Mit der Zeit liest man ja auch zwischen den Zeilen und guckt nach Hinweisen. Aber auch diesmal hat Herr Fitzek die zwei Sichten - die wir von Jules und Klara haben - so miteinander verwoben das es leicht schwierig war. Es gab für mich zwei Situationen die Surreal waren, aber es war nicht so "schlimm" das ich sagen würde das es die Geschichte "schlechter" macht.

Das Hauptthema "häusliche Gewalt" find ich gut bedacht, aber es ist auch ein sehr schwieriges Thema. Es gibt einfach zu viel davon. Keiner will was gesehen oder gehört haben. Oder aber man meldet etwas und es handelt keiner, leider. Hier muss unbedingt viel mehr gehandelt werden. Das gilt für beide Geschlechter. Nicht nur Frauen sind dem ausgesetzt, sondern auch Männer.


Meine Bewertung
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Verfasst von Janine Lang