Der Wald der verlorenen Schatten

von Danbi Eo

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Eckdaten:

Titel:
Der Wald der verlorenen Schatten
Autor(in):
Danbi Eo
Genre:
Fantasy
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
247
Buchpreis:
€ 18,00
Verlag:
Rezensiert:
12.03.2021


Ich danke LovelyBooks für das kostenfreie Rezensionsexemplar.

Autor(in):

Danbi Eo, geboren 1986, veröffentlichte ihren ersten Roman Eclipse (Mondfinsternis) im Jahr 2018. Sie schrieb anschließend die szenische Lesung Wald, Wind und der Mond, die auf diesem Roman basiert. Neben ihrer Tätigkeit als Autorin arbeitet sie als Schauspielerin, Bühnenschriftstellerin und Drehbuchautorin für das Fernsehen. Außerdem verfasst sie Novellen und Webtoons (Comics) für das Internet. Danbi Eo lebt in Okcheon, Chungcheongbuk-do in Korea.


Zum Buch:

Hyoju, eine junge Frau von 29 Jahren, verlor als Kind ihre Eltern bei einem Autounfall. Sie arbeitet als Ticketverkäuferin an einem Busschalter, ein Job, der ihr keinen Spaß macht. Sie fühlt sich leer und ausgebrannt, weil sie ohne Sinn und Zweck in den Tag hineinlebt. Ihr Freund hat vor Kurzem die Beziehung beendet, als er erfahren hat, dass sie eine Waise ist. Umso mehr überrascht es sie, als sie plötzlich Nachricht vom Tod ihrer Großmutter erhält, und sie fährt in ein kleines Dorf, um an der Bestattung teilzunehmen. Am letzten Tag der Beerdigungsfeier halten die Dorfbewohner ein merkwürdiges Ritual auf einem Hügel vor einem nahe gelegenen Berg ab; dabei warnen sie Hyoju, den Berg zu betreten. Als sie nach Hause zurückkehren will, betritt sie irrtümlich die verbotene Zone. Im gleichen Moment bemerkt sie, wie ein silbern glänzender Schatten aus ihrem Körper entweicht. Auf ihrem Weg trifft sie einen geheimnisvollen Mann namens Muyeong, der halb menschlich, halb göttlich ist, magische Kräfte besitzt und den Kreislauf des Waldes behütet. Er führt sie zu einem 1000-jährigen Ginkgobaum, dem eigentlichen Herrscher des Waldes, der alle seine Bewohner miteinander verbindet. Hyoju erfährt: Wenn es ihr nicht gelingt, ihren Schatten innerhalb der nächsten fünf Tage wiederzufinden, ist sie dazu verdammt, für immer als Geist im Wald umherzuirren. Zusammen mit Muyeong macht sie sich auf die Suche nach ihrem Schatten, und damit beginnt die wundervolle Geschichte von Hyoju und Muyeong, die den Leser in eine magische Welt entführt …


Fazit:

Als erstes hatte ich mich in das Cover verliebt, Vollmond, der Wald und alles dunkel gehalten. Als ich dann noch den Klappentext las war ich Feuer und Flamme.

Der poetische Schreibstil gefiel mir sehr gut, dennoch hatte ich am Anfang Schwierigkeiten in die Geschichte zu kommen. Das zog sich auch bis ca zur Hälfte des Buches, was dann schon wieder ärgerlich ist da die Geschichte nur so um die 250 Seiten umfasst. Hyoju war und ist unnahbar und das macht dann vieles kompliziert. Man möchte ja doch gern mal hinter die Fassade der Person schauen die die Hauptrolle spielt.

Das eintauchen in die fantastische Welt gelang mir recht gut. Bisher dachte ich immer das mir diese Richtung nicht gefällt weil meine Vorstellungskraft nicht so ausgeprägt ist, aber es war ok. Ich werd dahingehend meine Fühler mal etwas mehr ausstrecken.


Meine Bewertung
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Verfasst von Janine Lang