Adria Mortale - Bittersüßer Tod

von Margherita Giovanni

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Eckdaten:

Titel:
Adria Mortale - Bittersüßer Tod
Autor(in):
Margherita Giovanni
Genre:
Krimi
Format:
Broschiert
Seitenanzahl:
382
Buchpreis:
€ 12,90
Verlag:
Rezensiert:
21.07.2021


Ich danke der Bloggerjury für das kostenfreie Rezensionsexemplar.

Autor(in):

Margherita Giovanni ist ein Pseudonym der Autorin Brigitte Pons. Sie lebt in der Nähe von Frankfurt/Main, schreibt Romane und Kurzgeschichten und ist immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Als Isabella Esteban erzählt sie in einer Krimireihe von ihrer Lieblingsstadt Barcelona, ihre Odenwald-Krimireihe um Ermittler Frank Liebknecht erscheint im digitalen Programm von Bastei Lübbe.


Zum Buch:

Türkisblaues Meer. Zartduftende Aprikosenhaine. Sanfte Strände. Doch die Idylle trügt …

Sommer 1958. Für die deutschen Touristinnen Sonja und Elke ist es das große Abenteuer: Mit ihrem Roller fahren die jungen Frauen nach Italien in den Urlaub. In einem kleinen Dorf an der Adriaküste steigen sie in der Pension von Federica Pellegrini ab. Ein paar Tage später wird der Lehrer des Ortes tot aufgefunden, mit dem Elke zuvor geflirtet hat. Die beiden fürchten, unter Mordverdacht zu geraten. Zum Glück nimmt Federica sich des Falles an und ermittelt auf eigene Faust. Sehr zum Missfallen von Commissario Garibaldi, der anreist, um herauszufinden, wer den Mann aus dem Weg räumen wollte. Und Garibaldi ist nicht der Einzige, dem Federica auf die Füße tritt ...


Fazit:

Mit dieser Geschichte wollte ich gedanklich eine wenig Urlaub in Italien machen. Dies ist auch halbwegs geglückt. Ich fande die Landschaftsbeschreibungen sehr schön und ich bin ja auch jemand der sich das dann auch alles über Google Bilder anschaut :). Was nicht immer einfach ist, da man sofort Fernweh bekommt.

Da es sich bei der Geschichte um einen Krimi handelt ist es klar das man als Leser keine zu große Action erwarten kann und sollte. Ich empfand die Geschichte, wie sie so dahinplätscherte als sehr angenehm. Es war schon eine Art Cosy-Crime. Decke, Couch und Buch. Mehr braucht es nicht um glücklich zu sein, wenn der Mann nicht zu Hause ist.

Was mir gefiel war, dass die Autorin sich dem Stil der 50er angenommen hat. Ich find das richtig gut. Es machte die Geschichte authentischer. Hätte sie mir die 50er geboten mit einer Umgangsprache von heute, dann wär das für mich nicht mehr authentisch gewesen und ich hätte das Buch zur Seite gelegt und nie wieder angeschaut.

Die Charaktere waren für mich ein wenig blass. Ich konnte mir hierzu kein richtiges Bild machen, was ich recht schade fand. Wäre es da intensiver gewesen dann hätte das wohl eher die ein oder andere Länge überspielt, mit der man hier leider konfrontiert wird.


Meine Bewertung
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Verfasst von Janine Lang