Der Blutkünstler

von Chris Meyer

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Eckdaten:

Titel:
Der Blutkünstler
Autor(in):
Chris Meyer
Genre:
Thriller
Format:
Taschenbuch
Seitenanzahl:
364
Buchpreis:
€ 10,99
Verlag:
Rezensiert:
09.06.2021


Ich danke dem Ullstein Verlag für das kostenfreie Rezensionsexemplar.

Autor(in):

Chris Meyer hat sich von Berufswegen schon oft mit der Frage beschäftigt, warum ein Mensch zum Serienmörder wird. Bis heute gab es keine zufriedenstellende Antwort. Also nähert sich Chris Meyer dem Bösen weiterhin in literarischer Form und erfindet fiktive Killer, die dichter an der Realität sind, als man glaubt. Mit Familie und Hund lebt Chris Meyer in der schönsten Stadt der Welt – Köln.


Zum Buch:

Tom Bachmann seziert Seelen – von Mördern, Psychopathen, Sadisten. Dabei geht er akribisch vor, um das Böse, das diese Menschen in sich tragen, zu verstehen. Tom Bachmann ist ohne Zweifel der beste Profiler seiner Generation. Doch nun bekommt er es mit einem Killer zu tun, der dem Wort Grausamkeit eine neue Dimension verleiht: dem Blutkünstler.
Der Blutkünstler foltert seine Opfer lange und ausgiebig, ehe er ihre Körper dazu benutzt, um etwas Großes zu erschaffen. Ein Kunstwerk. Ein Vermächtnis. Ein Farbenspiel aus Fleisch und Blut.
Tom Bachmann, der „Seelenleser“ des BKA, setzt alles daran, den Blutkünstler zur Strecke zu bringen. Dabei muss er sich einer verstörenden Wahrheit stellen, einer Wahrheit, die erklärt, warum er der Einzige ist, der den Killer aufhalten kann.


Fazit:

In diesem Thriller ging es nicht nur um den Blutkünstler, sondern auch so viel mehr. Ich fand die Geschichte um Tom Bachmann schon recht interessant. Schon allein das er in den USA einer der Besten seines Berufes war. Für mich ein interessanter Mann und ich würde so gern mehr wissen warum er Frauen gegenüber so unnahbar ist. Eine extra Geschichte dazu wäre sicher auch sehr spannend gewesen. Aber vielleicht lässt die Autorin sich da noch etwas einfallen. Ansonsten fand ich die Charaktergestaltung ok. Ich konnte mir zu fast allen ein Bild machen. Das Tom sein One-Night-Stand als Kollegin bekommt ist ja schon fast ein Klassiker und ich muss auch jetzt noch darüber schmunzeln.

Ich fand den Verlauf der Geschichte richtig gut. Nicht nur das man wechselnd die Kapitel vom Ermittlerteam und der Penetration liest - nein da kommt noch ein dritter Handlungsstrang ins Spiel, gepaart mit der Vergangenheit. Richtig gut gemacht. Ich konnte das Buch quasi gar nicht aus der Hand legen und hab es innerhalb kürzester Zeit gelesen. Wahrscheinlich liegt es aber auch am Schreibstil. Er ist recht einfach gehalten und man stolpert als Leser nicht über komplizierte Worte.

Ich habe längere Zeit keinen „blutigen“ Thriller gelesen, weshalb ich mit diversen Szenen zu kämpfen hatte. Aber meine Vorstellungskraft ist auch sehr stark ausgeprägt. Dennoch fand ich diesen Thriller richtig gut.

Auf jedenfall werde ich die Autorin im Auge behalten und kann hier eine klare Leseempfehlung aussprechen.


Meine Bewertung
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Verfasst von Janine Lang