Lady Churchill

von Marie Benedict

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Eckdaten:

Titel:
Lady Churchill
Autor(in):
Marie Benedict
Format:
Hardcover
Seitenanzahl:
444
Buchpreis:
€ 20,00
Verlag:
Rezensiert:
10.08.2021


Ich danke dem Kiepenheuer & Witsch Verlag für das kostenfreie Rezensionsexemplar.

Autor(in):

Marie Benedict, geboren 1973, studierte am Boston College Geschichte und Kunstgeschichte und an der Boston University School of Law. Ihre Bücher über starke Frauen der Weltgeschichte haben Bestsellerstatus. Ihr Roman »Frau Einstein« verkaufte sich über 70.000 Mal allein in Deutschland. Sie ist Anwältin und lebt mit ihrer Familie in Pittsburgh.


Zum Buch:

Die Geschichte einer klugen Frau, die das Weltgeschehen entscheidend prägte und doch eine Unbekannte blieb – Clementine Churchill.

Marie Benedict ist eine Meisterin darin, den vergessenen Frauen der Weltgeschichte endlich Leben einzuhauchen. Wie ist es nur möglich, dass wir nichts über die emanzipierte Frau an Winston Churchills Seite wissen? Vorhang auf für die bewundernswerte Clementine Churchill. Clementine und Winston Churchill fühlen sich sofort zueinander hingezogen, sind sie doch beide Kinder von unzulänglichen Müttern. Sie finden Sicherheit in ihrer Ehe und bekommen zusammen nicht nur fünf Kinder, sondern gestalten auch gemeinsam Winstons beispiellose Karriere. Cat und Pug, wie sie einander liebevoll nennen, meistern fast jede politische Krise gemeinsam, auch wenn Clementine ihren Mann hin und wieder vor wütenden Frauenrechtlerinnen oder Verehrerinnen retten muss. Die beiden sind ein wahres power couple, obwohl Clementine wegen ihres »unweiblichen« Charakters kritisiert wird. In der Tat stellt sie ihre Fähigkeiten als Mutter infrage, da sie weit mehr Leidenschaft für ihre Arbeit aufbringt als für die Kindererziehung. Winston Churchills Einsatz an der Front im Ersten Weltkrieg, der Tod der zweijährigen Tochter Marigold, Winstons Kampf gegen die Nazis und schließlich die triumphale Rückkehr ins Unterhaus bilden das Gerüst dieses Romans über eine außergewöhnliche Ehe, bei der mal wieder eine starke Frau hinter ihrem Mann steht und die Geschicke klug zu lenken weiß.


Fazit:

Ich find es generell gut das es Autoren und Autorinnen gibt die Geschichten von Menschen schreiben, die sonst hinter starken Persönlichkeiten stehen und so ein Gesicht bekommen. Ich hab mich sehr auf die Geschichte von Lady Churchill gefreut. Aber irgendwie hat es mich ein wenig betrübt. Es war sehr monoton geschrieben und plätscherte nur so vor sich hin. Der Gewisse Kick fehlte mir hier. Schade, denn der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut. Er hat sich auch leicht lesen lassen. Vielleicht hätte sie die ein oder anderen ausschweifenden Beschreibungen kürzen sollen. Es ist ja nicht immer zwingend Notwendig ewig viele Seiten zu produzieren. In der Kürze liegt manchmal die Würze ;)

Dennoch werde ich mir weitere Bücher der Autorin anschauen.


Meine Bewertung
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