Unter dem Schnee

von Katrin Burseg

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Eckdaten:

Titel:
Unter dem Schnee
Autor(in):
Katrin Burseg
Genre:
Roman
Format:
Broschiert
Seitenanzahl:
399
Buchpreis:
€ 18,00
Verlag:
Rezensiert:
12.10.2021


Ich danke dem Penguin Random House Verlag und
LovelyBooks für das kostenfreie Rezensionsexemplar.

Autor(in):

Katrin Burseg, geboren 1971 in Hamburg, studierte Kunstgeschichte und Literatur in Kiel, bevor sie als Journalistin und Autorin arbeitete. Sie wuchs in einem mehr als hundert Jahre alten Bauernhaus in Schleswig-Holstein auf. Als Kind erlebte sie die Schneekatastrophe im Jahrhundertwinter 1978/1979, mit ihrer Familie war sie mehrere Tage lang eingeschneit. Diese Erinnerung inspirierte sie zu ihrem Roman »Unter dem Schnee«.


Zum Buch:

Schloss Schwanenholz, Ende Dezember 1978: Fünfzig Jahre führte Luise von Schwan die Baumschule auf dem Gut an der Ostsee mit strenger Hand. Nun wird die Gräfin beerdigt. Doch als die Trauerfeier beginnt, fegt ein heftiger Schneesturm über das Land. Bevor das Familienanwesen von der Außenwelt abgeschnitten wird, trifft ein ungebetener Gast aus Frankreich ein. Wer ist die geheimnisvolle Frau, die behauptet, Luises Tochter zu sein? Und hat Luise tatsächlich während des Zweiten Weltkriegs Zwangsarbeiter auf dem Gut ausgebeutet? Fünf Tage, in denen die Familie mit verborgenen Wahrheiten konfrontiert wird. Fünf Tage, die das Schweigen beenden, das sich jahrzehntelang über alles senkte wie Schnee.


Fazit:

Hätte ich die Dokumentation zu dem Jahrhundertwinter 78/79 nicht gesehen, dann wüsste ich nicht ob die Geschichte so bei mir angekommen ist, wie sie ankam. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen und wusste somit auch wie es aussah als die Meschen sich durch den Schnee kämpfen mussten oder aber einfach alles meterhoch eingeschneit war. Die Autorin hat in meinen Augen zwar sehr detaliert geschrieben, aber eher was Gebäude etc angeht, gar nicht mal so die "Katastrophe" ansich. Aber das ist ok. Es sollte ja hauptsächlich um die Familiengeschichte gehen.

Die Charaktere waren in meinen Augen gut beschrieben, ich konnte sie mir vor meinen inneren Auge gut vorstellen. Anfangs hatte ich gedacht das es vielleicht zu viele Charaktere sind, sind es aber nicht. Denn aus jeder perspektive bekommt man die Geschichte erzählt bzw erfährt die jeweiligen Gedanken des Charakters welcher gerade im Vordergrund steht. In den ersten hundeert Seiten bekommt man auch einen guten Eiblick in die Charaktere.

Am Ende des Buches findet man als Leser den Stammbaum der Familie. Ich bin der Meinung das es besser gewesen wäre wenn man ihn gleich am Anfang hat. Denn ich blätter vor dem Lesen nicht nach hinten um zu schauen ob es da noch etwas gibt was wichtig ist. So ein Stammbaum kann ja ganz hilfreich sein.

Alles in allem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen.


Meine Bewertung
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