Die Brücke der Ewigkeit

von Wolf Hector

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Eckdaten:

Titel:
Die Brücke der Ewigkeit
Autor(in):
Wolf Hector
Genre:
Historisch
Format:
Taschenbuch
Seitenanzahl:
608
Buchpreis:
€ 11,99
Verlag:
Rezensiert:
31.12.2021


Ich danke dem Ullstein Verlag und
für das kostenfreie Rezensionsexemplar.

Autor(in):

Wolf Hector ist das Pseudonym eines mehrfach preisgekrönten Autors von Krimis, Fantasy- und historischen Romanen. Zuletzt wurde er mit dem goldenen HOMER für den besten historischen Roman des Jahres 2019 ausgezeichnet. Wolf Hector lebt mal in der Karlsruher, mal in der Wismarer Gegend. Wenn er gerade einmal nicht schreibt, läuft er durch die badische Hügellandschaft oder schwimmt in einem Mecklenburger See.


Zum Buch:

Ein ewiges Bauwerk. Tödliche Zwietracht. Ein teuflischer Plan.

Prag, 1342. Der halbwüchsige Otlin gerät in eine Katastrophe: Die aufgepeitschte Moldau zerstört in einer Gewitternacht die Judithbrücke und reißt seine Mutter mit in die Fluten. In seiner Angst stößt er ein Gelübde aus: Wenn Gott seine Mutter rettet, will Otlin ihm eine neue Brücke bauen, eine Brücke der Ewigkeit. Wie durch ein Wunder überlebt sie. Jahre später erhält Otlin Gelegenheit, sein Versprechen einzulösen. Er bewirbt sich bei einem Wettbewerb, doch er hat Feinde, allen voran den Steinmetz Rudolph, der ebenfalls aufs Amt des Bauleiters der neuen Brücke schielt. Um den Konkurrenten auszuschalten, sucht Rudolph Hilfe bei der gerissenen Astrologin Ricarda, die ein Bettlermädchen als Waffe missbraucht.


Fazit:

Am Anfang des Buches findet man eine Personenverzeichnis,historische Personen wurden gekennzeichnet. So erkennt man als Leser gleich welche Personen real und welche fiktiv sind. Desweiteren gibt es eine Karte, ein Glossar und eine Zeittafel. Dinge die ich, persönlich, immer hilfreich finde.

Im größten Teil der Geschichte geht es um den Bau der Karlsbrücke. Aber nicht nur das, der Autor hat auch das Leben der Menschen im 14. Jahrhundert beschrieben. Den Spagat zwischen beiden Themen, hat der Autor gut hinbekommen. So wurde es nicht zu eintönig. Ich glaub wäre nur der Bau der Brücke im Vordergrund gewesen, dann hätte ich mich schnell geangweilt. Hier bin ich froh das ich vorher die Leseprobe lesen konnte.

Generell fand ich den Schreibstil flüssig, nachdem man in die Geschichte eingetaucht ist. Man muss als Leser dran bleiben. Wenn man nur ab und an mal ein paar Seiten liest dann holpert es so vor sich hin. Ich hab beide Varianten ausprobiert.

Über 600 Seiten die man zur jetzigen Winterzeit, eingekuschelt auf dem Sofa schmökern kann.


Meine Bewertung
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